Projekt 2012: Bau der



Wachstum - Erweiterung - Angebot ausbauen

Lernen, Wachsen, Leben - so lautet der Slogan zur Ausbilung im Bibel-Center Breckerfeld.
Besonders Wachstum kennzeichnet die vergangenen fünf/sechs Jahre der Arbeit. In der rund 56 Jahre dauernden Geschichte kam es immer wieder zu Umzügen und Erweiterungen. So wurde auch das ursprüngliche Schulgebäude in Breckerfeld innerhalb der letzten 20 Jahre umgebaut, bzw. es wurde angebaut.
Dieses stetige und in den letzten Jahren intensive Wachstum macht nun eine erneute Erweiterung unbedingt nötig: Den Bau einer Multifunktionshalle.

Der Bau der Jerusalem-Halle

-    ist aufgrund des intensiven Wachstums unbedingt notwendig.
-    schafft im logistischen Bereich große Erleichterung
-    macht uns unabhängig von der unbeständigen Wetterlage
-    bietet auch Lagerfläche für Material, Geräte etc.
-    ermöglicht es uns, unser Angebot an Veranstaltungen zu erweitern.

        > ausführlichere Informationen unter Halle

Das wird der zukünftige Standort der Halle sein.



Wie es dazu kam?

Dies ist allerdings kein kurzfristig geplantes Projekt. Anlässlich unseres 50jährigen Jubiläums schrieben wir bereits in unserer Festschrift: "Ein Fernziel ist es, eine Multifunktionshalle, auch für größere Veranstaltungen zu errichten."

Eigentlich schien dies eher ein Wunschgedanke zu bleiben, da das Gelände des Bibel-Centers in einem Wasserschutzgebiet und am Rand eines Naturschutzgebietes liegt. Der Bürgermeister der Stadt Breckerfeld hatte uns beim Jubiläum wenig Hoffnung diesbezüglich gemacht.
Doch dass Gott Situationen verändern kann, durften wir wieder einmal ganz neu erleben.
Den Anstoß, dieses Fernziel als Projekt konkret in Angriff zu nehmen, erhielten wir bei der Absolvierungsfeier im letzten Jahr. Die fiel fast ins Wasser. Wie immer mieteten wir auch im letzten Jahr für diese Veranstaltung ein großes Zelt an. Doch es regnete so stark, dass wir kurzerhand die Absolvierung in den Schul- und Veranstaltungssaal des Bibel-Center Gebäudes verlegen mussten. Mehrere fragten daraufhin unabhängig voneinander nach, ob wir denn nicht doch zeitnah über den Bau einer Halle nachdenken wollen.

Das Foyer war während der Absolvierung überfüllt.

Auch der zuständige Mann vom Bauamt für die Zeltabnahme fragte nach, ob bei dem Wetter im Sauerland nicht eine Halle für unsere Zwecke geeigneter wäre. Er erinnerte sich, dass wir dies beim 50jährigen Jubiläum erwähnt hatten.

Nach viel Gebet und Beratungen mit unseren Mitgliedern und Mitarbeitern haben wir uns entschlossen, eine Bauvoranfrage für den Bau einer Halle zu stellen. Tatsächlich haben die Behörden, einschließlich des oben erwähnten Bürgermeisters, grünes Licht gegeben. Unglaublich aber wahr!

Glaubensschritte wagen

Ideen gibt es viele, doch ist der Bau der Jerusalem-Halle ein sehr großer Glaubensschritt.

Ein Bibelvers aus dem Buch Nehemia hat uns in der Zeit der Vorplanung sehr ermutigt:

Und ich teilte ihnen mit, wie gütig die Hand meines Gottes über mir gewaltet hatte; dazu die Worte des Königs, die er zu mir geredet hatte. Da sprachen sie: Wir wollen uns aufmachen und bauen! Und sie stärkten ihre Hände zu dem guten Werk. (Neh. 2,18).

Gottes Wirken und Eingreifen haben wir schon in der Vorbereitungszeit erfahren. Das hat uns in unserem Beschluss bestärkt: "Wir wollen uns aufmachen und bauen!"
Die Bauvoranfrage war ein Wagnis. Natürlich erhielten wir auch manche Auflagen. Ursprünglich war es geplant, die Halle im oberen Teil unseres Geländes zu bauen. Das geht so nicht und wir müssen die Halle in die Nähe der bereits bestehenden Gebäude angliedern. Das bedeutet zwar, dass wir ein Stück Land dazukaufen müssen, doch ist die nun vorgeschriebene Lage der Halle für uns positiv zu sehen. Durch die Nähe zum Hauptgebäude gibt es logistische, sowie versorgungstechnische Vorteile: Strom, Wasser und Sanitäranlagen können mitgenutzt werden.

Schulleiter Johannes Vogel und praktischer Leiter Hans-Martin Ritz bei der Planung.

Auch bei den Verhandlungen zum Landkauf durften wir Gottes Größe und Hilfe erfahren. Eigentlich signalisierte die Eigentümerin zu Anfang ein deutliches Nein. Doch im Verlauf der Gespräche war sie fast wie umgewandelt und nun dürfen wir ein weiteres Stück Land unser Eigen nennen.

Durch Gottes gütige Hand durften somit die Vorbereitungen für den Bau der Jerusalem-Halle schon gut verlaufen.
So ermutigt und gestärkt wollen wir die weiteren Phasen des Baus in Angriff nehmen.